Die integrative Körperpsychotherapie ist ein wirksames, wissenschaftlich gut fundiertes Psychotherapie- und Coachingverfahren.

Im Zentrum steht die Integration von Körperwahrnehmungen, Emotionen, persönlichen Erfahrungen und Wissen, spirituelles Erleben und Verhalten. Deshalb werden Veränderungsprozesse auf der Körper-, Gefühls-, Verstandes- und Handlungsebene angesprochen und sie betreffen alle Lebensbereiche, sei es beruflich, familiär, partnerschaftlich, gesundheitlich oder existentiell.

Den Wandel unterstützen

Der Körper kann uns viele wertvolle Geschichten erzählen. Wenn wir den gesamten Lebenskontext berücksichtigen, nehmen wir uns ganzheitlicher wahr und erkennen zusätzliche, körperliche Ressourcen. Mit der integrativen Körperpsychotherapie werden Sie in ihrem persönlichen und beruflichen Entfaltungsprozess aktiv angeleitet und begleitet.
Ohne körperliche Berührungen werden die Emotionen und das Körperempfinden bewusst wahrgenommen und thematisiert.

 

Elternhaus, Erziehung, Familientradition prägen uns. Ebenso das soziale Umfeld, auch die Zeitqualität, in die wir hinein geboren wurden wie Schauspieler in das Drehbuch eines Films. Wir lernten unsere Rollen, lernten uns schützen vor Verletzungen und entwickelten Strategien, um zu überleben und das zu bekommen, was wir brauchten.

Wir haben aber auch einen unzerstörbaren Kern in uns, der sich im oben beschriebenen Szenario mehr oder weniger gut entfalten kann, oft aber gar nicht bewusst wahrgenommen wird.
Die Erfahrungen unseres gelebten Lebens sind – meist unbewusst – gespeichert in unserem Körper, sei es als Gefühl, als Energieblockade, als Verkrampfung oder Verhärtung. Sie behindern Lebendigkeit und Beziehung – zum Mitmenschen und zu uns selbst. Meistens ist dies gekoppelt an die Unfähigkeit, stabile Grenzen aufrecht zu erhalten, wir verlieren uns in den Bedürfnissen der anderen und den liebevollen Kontakt zu uns selbst.
Kann ich durch diese Blockaden, die Schutzmechanismen, die Prägungen und Überlebensstrategien hindurch Kontakt zu meinem Innersten aufnehmen und in sicheren Grenzen mit ihm verbunden bleiben, so werden viele dieser Mechanismen hinfällig und können bewusst abgelegt werden.
Die Erinnerung an das, was war, hilft mir zu wissen, wer ich geworden bin und warum. Ich kann sie – die Erinnerung – nun dafür einsetzen, um der Mensch zu werden, der ich sein will, indem ich ihr ihren bestimmenden Einfluss nehme.
Die Arbeit und Therapie setzt genau da ein,
an diesem Schnittpunkt zwischen dem, was war und dem, was sein kann und darf. Unser Körper ist das Instrument, das Zugang hat zur Erinnerung, aber auch zu Visionen und zur Phantasie. In ihm erfahren wir auch den tiefsten Kontakt zu unserem Selbst.